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FLIEGENDE SUPERLATIVE UND OLDTIMER

28/04/2018 Alle zwei Jahre findet in Berlin die ILA statt, die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung. 2018 war es wieder soweit und vom 25. bis 29. April öffneten sich die Pforten zum Ausstellungsgelände am Flughafen in Berlin-Schönefeld. Es wurde wieder einiges geboten und es gab viel fliegende Superlative und Oldtimer der Luftfahrt zu bestaunen. Die weltgrößten Flugzeuge standen neben den kleinsten Flugzeugen dieser Welt. Das größte Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, das weltgrößte Transportflugzeug, die Antonow An-225 neben dem fliegenden „Beluga“ von Airbus, mehrere Eurofighter und Tornados und viele weiter Flugzeuge in verschiedenen Größen. Insgesamt waren ca. 200 Flugzeuge von 1100 Ausstellern aus 41 Ländern zu bestaunen. Ich interessierte mich hauptsächlich für die großen Brummer im Außenbereich und für die Flugshows, die von 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr stattfanden. Am meisten war ich auf den "Eurofighter Typhoon" gespannt, der eine Höchstgeschwindigkeit von fast 2.500 km/h erreicht. Wenn der Pilot die Nachbrenner zuschaltet dann gibt es eine Geräuschkulisse, welche bei mir Gänsehaut generiert - die ganze Flugshow untermalt mit Musik von ACDC, die man aber, aufgrund der Lautstärke des Typhoon, nur hören konnte wenn der Typhoon hoch genug war. Wie aber nun solch schnelle Flugzeuge ablichten? Welches Equipment braucht es dafür? Vorab; Mit einem Handy oder Tablet kommt ihr nicht zu spektakulären Aufnahmen, dafür sind die Flugzeuge einfach zu weit entfernt und auch zu schnell. Ihr solltet eine Kamera mitbringen, bei der sich die Verschlusszeit manuell einstellen lässt. Weiterhin sollte die Kamera Serienbilder schießen können und über einen Autofokus verfügen, der in der Lage ist Objekte selbstständig zu verfolgen und kontinuierlich scharfzustellen. Weiterhin benötigt ihr eine Brennweite von mindestens 400 mm, berechnet auf das Kleinformat. Mit einer Spiegelreflexkamera oder einer Systemkamera seid ihr da schon gut aufgestellt. Ich selbst nutzte die Canon 5D Mark IV mit 400mm und 600mm Brennweite. Folgende Werte habe ich an meiner Kamera eingestellt und auf eines der Individualprogramme abgespeichert, so konnte ich diese ganz schnell jederzeit aufrufen, wenn ich zwischenzeitlich mal in einem anderen Modus fotografiert hatte; • Belichtungszeit 1/1000 Sek. • Automatischer Weißabgleich • Autofokus auf Servo • AF-Messfeldwahl in mittlerer Zone • Reihenbelichtungen Highspeed • ISO auf automatisch aber nicht über 6.400 • Blende auf automatisch aber nicht unter f/6,3 • RAW Bildformat • Selektivmessung Am Objektiv muss natürlich der Stabilisator eingeschaltet sein, damit euch verwacklungsfreie Aufnahmen gelingen. Viele Fotografen fotografieren auch vom Stativ aus, was ich aber bei schnell bewegten Objekten nicht gern mache. Das ganze ist mir zu unflexibel und meine Bilder sind auch aus der Hand fast alle rattenscharf geworden. Ab und an lag mal der Autofokus daneben, was aber völlig normal ist und durch die Serienaufnahmen sind garantiert mehrere scharfe Bilder dabei - ich hatte eine Ausschussquote von unter 10% bei meinen Fotos. Vor Ort solltet ihr eure Bilder öfters mal am Kameradisplay checken, auch in der 100%-Ansicht um eventuell die Kameraeinstellungen korrigieren zu können.
ILA BERLIN
flugzeuge für jeden geschmack
ILA BERLIN flugzeuge für jeden geschmack

FLIEGENDE SUPERLATIVE

UND OLDTIMER

28/04/2018 Alle zwei Jahre findet in Berlin die ILA statt, die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung. 2018 war es wieder soweit und vom 25. bis 29. April öffneten sich die Pforten zum Ausstellungsgelände am Flughafen in Berlin- Schönefeld. Es wurde wieder einiges geboten und es gab viel fliegende Superlative und Oldtimer der Luftfahrt zu bestaunen. Die weltgrößten Flugzeuge standen neben den kleinsten Flugzeugen dieser Welt. Das größte Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, das weltgrößte Transportflugzeug, die Antonow An-225 neben dem fliegenden „Beluga“ von Airbus, mehrere Eurofighter und Tornados und viele weiter Flugzeuge in verschiedenen Größen. Insgesamt waren ca. 200 Flugzeuge von 1100 Ausstellern aus 41 Ländern zu bestaunen. Ich interessierte mich hauptsächlich für die großen Brummer im Außenbereich und für die Flugshows, die von 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr stattfanden. Am meisten war ich auf den "Eurofighter Typhoon" gespannt, der eine Höchstgeschwindigkeit von fast 2.500 km/h erreicht. Wenn der Pilot die Nachbrenner zuschaltet dann gibt es eine Geräuschkulisse, welche bei mir Gänsehaut generiert - die ganze Flugshow untermalt mit Musik von ACDC, die man aber, aufgrund der Lautstärke des Typhoon, nur hören konnte wenn der Typhoon hoch genug war. Wie aber nun solch schnelle Flugzeuge ablichten? Welches Equipment braucht es dafür? Vorab; Mit einem Handy oder Tablet kommt ihr nicht zu spektakulären Aufnahmen, dafür sind die Flugzeuge einfach zu weit entfernt und auch zu schnell. Ihr solltet eine Kamera mitbringen, bei der sich die Verschlusszeit manuell einstellen lässt. Weiterhin sollte die Kamera Serienbilder schießen können und über einen Autofokus verfügen, der in der Lage ist Objekte selbstständig zu verfolgen und kontinuierlich scharfzustellen. Weiterhin benötigt ihr eine Brennweite von mindestens 400 mm, berechnet auf das Kleinformat. Mit einer Spiegelreflexkamera oder einer Systemkamera seid ihr da schon gut aufgestellt. Ich selbst nutzte die Canon 5D Mark IV mit 400mm und 600mm Brennweite. Folgende Werte habe ich an meiner Kamera eingestellt und auf eines der Individualprogramme abgespeichert, so konnte ich diese ganz schnell jederzeit aufrufen, wenn ich zwischenzeitlich mal in einem anderen Modus fotografiert hatte; • Belichtungszeit 1/1000 Sek. • Automatischer Weißabgleich • Autofokus auf Servo • AF-Messfeldwahl in mittlerer Zone • Reihenbelichtungen Highspeed • ISO auf automatisch aber nicht über 6.400 Blende auf automatisch aber nicht unter f/6,3 • RAW Bildformat • Selektivmessung Am Objektiv muss natürlich der Stabilisator eingeschaltet sein, damit euch verwacklungsfreie Aufnahmen gelingen. Viele Fotografen fotografieren auch vom Stativ aus, was ich aber bei schnell bewegten Objekten nicht gern mache. Das ganze ist mir zu unflexibel und meine Bilder sind auch aus der Hand fast alle rattenscharf geworden. Ab und an lag mal der Autofokus daneben, was aber völlig normal ist und durch die Serienaufnahmen sind garantiert mehrere scharfe Bilder dabei - ich hatte eine Ausschussquote von unter 10% bei meinen Fotos. Vor Ort solltet ihr eure Bilder öfters mal am Kameradisplay checken, auch in der 100%-Ansicht um eventuell die Kameraeinstellungen korrigieren zu können.
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